Kategorie: Rückenmarksnahe Regionalanästhesien

ATA peridurale

Rückenmarksnahe Anästhesien – Ein Überblick

Rückenmarksnahe Anästhesien gehören zu den zentralen Verfahren der Regionalanästhesie. Sie ermöglichen eine gezielte Betäubung des Unterkörpers, indem Lokalanästhetika in unmittelbarer Nähe des Rückenmarks verabreicht werden. Der Patient bleibt dabei häufig bei Bewusstsein, während die Schmerzleitung in definierten Segmenten des Körpers ausgeschaltet wird. Diese Techniken werden sowohl für operative Eingriffe als auch zur perioperativen Schmerztherapie eingesetzt. […]

CC periduralkatheter

<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Epidural.JPG">User:Ravedave</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons

Periduralanästhesie / Epiduralanästhesie (PDA)

Die Periduralanästhesie (PDA, synonym: Epiduralanästhesie) ist ein zentrales Regionalanästhesieverfahren, bei dem Lokalanästhetika in den Periduralraum eingebracht werden, also außerhalb der Dura mater. Ziel ist die segmentale Blockade sensibler, motorischer und sympathischer Nervenfasern der Spinalnervenwurzeln, bevor sie in das periphere Nervensystem übertreten.

Cc spinalanaesthesie

Spinalanästhesie / Subarachnoidalblock (SPA/SAB)

Die Spinalanästhesie ist ein zentrales neuro-axiales Anästhesieverfahren, das durch Injektion eines Lokalanästhetikums in den Subarachnoidalraum eine schnelle, zuverlässige und segmentale Blockade sensorischer, motorischer und vegetativer Fasern erzeugt. Sie ist in der Orthopädie, Geburtshilfe, Urologie und Allgemeinchirurgie fest etabliert und stellt eine schonende Alternative zur Allgemeinanästhesie dar – insbesondere bei multimorbiden oder geriatrischen Patienten.