Kategorie: Anästhesieverfahren

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Anästhesieverfahren umfassen verschiedene medizinische Techniken zur Ausschaltung von Schmerzempfindung und Bewusstsein während diagnostischer oder therapeutischer Eingriffe. Sie reichen von der örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie) über die regional begrenzte Betäubung (Regionalanästhesie) bis hin zur Vollnarkose (Allgemeinanästhesie).

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Rückenmarksnahe Anästhesien – Ein Überblick

Rückenmarksnahe Anästhesien gehören zu den zentralen Verfahren der Regionalanästhesie. Sie ermöglichen eine gezielte Betäubung des Unterkörpers, indem Lokalanästhetika in unmittelbarer Nähe des Rückenmarks verabreicht werden. Der Patient bleibt dabei häufig bei Bewusstsein, während die Schmerzleitung in definierten Segmenten des Körpers ausgeschaltet wird. Diese Techniken werden sowohl für operative Eingriffe als auch zur perioperativen Schmerztherapie eingesetzt. […]

Bild: Rapid Sequence Induction

Bildausschnitt: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:McGrath_Intubation_Device.jpg">Allurimd</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons

UPDATE! Rapid Sequence Induction (RSI)

Die Rapid Sequence Induction (RSI) ist eine spezielle Form der Narkoseeinleitung, die bei erhöhtem Aspirationsrisiko oder in Notfallsituationen angewendet wird. Ziel ist eine rasche, kontrollierte Atemwegssicherung ohne Zwischenbeatmung, um das Risiko einer Aspiration zu minimieren. RSI ist ein standardisiertes Hochrisikoverfahren und erfordert eine strukturierte Vorbereitung und Durchführung. Die RSI wurde früher auch als „Ileus-Einleitung“ bezeichnet und ist auch unter Begriffen wie „Crash-Induktion“ oder „Blitzeinleitung“ bekannt, insbesondere im notfallmedizinischen Kontext.

Uebersicht anaesthesieverfa

Übersicht Anästhesieverfahren

Die Anästhesie ist ein zentraler Bestandteil operativer und interventioneller Medizin. Sie ermöglicht durch Schmerzausschaltung, Bewusstseinskontrolle und gegebenenfalls Muskelrelaxation die Durchführung chirurgischer Eingriffe sowie diagnostischer oder therapeutischer Prozeduren, ohne dass der Patient Schmerzen empfindet oder bei Bewusstsein ist. Es existieren verschiedene Anästhesieverfahren, die individuell auf den Patienten, die geplante Intervention und den klinischen Kontext abgestimmt werden. […]

CC periduralkatheter

<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Epidural.JPG">User:Ravedave</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons

Periduralanästhesie / Epiduralanästhesie (PDA)

Die Periduralanästhesie (PDA, synonym: Epiduralanästhesie) ist ein zentrales Regionalanästhesieverfahren, bei dem Lokalanästhetika in den Periduralraum eingebracht werden, also außerhalb der Dura mater. Ziel ist die segmentale Blockade sensibler, motorischer und sympathischer Nervenfasern der Spinalnervenwurzeln, bevor sie in das periphere Nervensystem übertreten.

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Balancierte Anästhesie

Einleitung Die balancierte Anästhesie ist ein etabliertes Anästhesieverfahren, das durch die Kombination verschiedener intravenöser und inhalativer Wirkstoffe eine gezielte Steuerung von Hypnose, Analgesie, Amnesie und Muskelrelaxation ermöglicht. Ziel ist eine stabile, kontrollierbare Anästhesietiefe mit reduzierter Nebenwirkungsrate. Das Verfahren wird in der klinischen Praxis routinemäßig bei einer Vielzahl chirurgischer Eingriffe eingesetzt. Definition und Grundprinzip Die balancierte […]

Cc spinalanaesthesie

Spinalanästhesie / Subarachnoidalblock (SPA/SAB)

Die Spinalanästhesie ist ein zentrales neuro-axiales Anästhesieverfahren, das durch Injektion eines Lokalanästhetikums in den Subarachnoidalraum eine schnelle, zuverlässige und segmentale Blockade sensorischer, motorischer und vegetativer Fasern erzeugt. Sie ist in der Orthopädie, Geburtshilfe, Urologie und Allgemeinchirurgie fest etabliert und stellt eine schonende Alternative zur Allgemeinanästhesie dar – insbesondere bei multimorbiden oder geriatrischen Patienten.