Übersicht anästhesiologischer Notfälle

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Anästhesiologische Zwischen- und Notfälle treten selten auf – doch wenn sie entstehen, verlangen sie sofortiges, strukturiertes Handeln. Die Situationen reichen von kurzen, gut kontrollierbaren Zwischenfällen bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen, die höchste Aufmerksamkeit und Teamkoordination erfordern.
Dieser Artikel bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen und dient als zentraler Einstiegspunkt für ausführlichere Beiträge.

Akute allergische/anaphylaktische Reaktionen

Typische Auslöser: MuskelrelaxanzienMuskelrelaxanzien
Gruppe von Medikamenten, die die neuromuskuläre Erregungsübertragung blockieren, um eine Erschlaffung der Skelettmuskulatur zu erzielen. Unterteilt in depolarisierende (z. B. Succinylcholin) und nicht-depolarisierende Substanzen (z. B. Rocuronium).
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, Antibiotika, Latex, KolloideKolloide
Kolloide sind Infusionslösungen mit großen Molekülen, die den kolloidosmotischen Druck erhöhen und länger intravasal verbleiben. Dazu zählen Gelatine, HES und Albumin. Aufgrund potenzieller Nebenwirkungen, insbesondere bei Sepsis, ist ihr Einsatz kritisch abzuwägen.
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Symptome: HypotonieHypotonie
Hypotonie bezeichnet einen pathologisch niedrigen Blutdruck mit Risiko für unzureichende Organperfusion. Unter Anästhesie tritt sie häufig durch Vasodilatation, Blutverlust oder Medikamentenwirkung auf und wird mit Volumen, Vasopressoren oder Anpassung der Anästhesietiefe behandelt.
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, BronchospasmusBronchospasmus
Bronchospasmus ist eine Verengung der Bronchien durch Kontraktion der Muskulatur. Er äußert sich durch Stridor, erhöhten Atemwegsdruck und Abfall der Sättigung.
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, Hautreaktionen, KreislaufstillstandKreislaufstillstand
Beim Kreislaufstillstand kommt es zu einem abrupten Ausfall der Blutzirkulation. Er ist lebensbedrohlich und erfordert sofortige Reanimation nach aktuellen Leitlinien.
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Therapie: AdrenalinAdrenalin
Katecholamin mit starker Wirkung an alpha- und beta-Rezeptoren, das Herzfrequenz, Kontraktilität und Blutdruck steigert. In der Anästhesie wird es u. a. in der Reanimation, bei anaphylaktischem Schock oder als Zusatz zu Lokalanästhetika eingesetzt, muss aber aufgrund arrhythmogener und ischämiefördernder Effekte streng dosiert werden.
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, Volumen, Sauerstoff, Antihistaminika, Steroide.

➡️ Weiterlesen: Anaphylaxie im OP

AspirationAspiration
Aspiration bezeichnet das Einatmen von Fremdmaterial wie Mageninhalt, Blut oder Sekret in die Atemwege. Sie kann zu akuter Hypoxie, Bronchospasmus oder Aspirationspneumonie führen und stellt einen schwerwiegenden anästhesiologischen Zwischenfall dar, dem durch Nüchternheitsregeln, Atemwegssicherung und Lagerung vorgebeugt wird.
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Ein lebensbedrohlicher Zwischenfall v. a. bei Notfallpatienten, Ileus, fehlender Nüchternheit.

Symptome: Husten, Desaturierung, bronchiale Obstruktion.
Therapie: AtemwegAtemweg
Der Atemweg umfasst alle anatomischen Strukturen, durch die Luft von der Umgebung bis zu den Alveolen transportiert wird, also Nase, Mund, Rachen, Kehlkopf, Trachea und Bronchien. In der Anästhesie steht insbesondere die Sicherung des oberen Atemwegs im Mittelpunkt, um eine ausreichende Ventilation und Oxygenierung zu gewährleisten.
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sichern, Absaugen, Oxygenieren, ggf. BronchoskopieBronchoskopie
Die Bronchoskopie erlaubt die direkte Sicht auf Trachea und Bronchien. Sie wird zur Diagnostik, Fremdkörperentfernung oder Intubationshilfe eingesetzt.
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➡️ Weiterlesen: Aspiration im operativen Setting

LaryngospasmusLaryngospasmus
Reflektorischer Verschluss der Stimmritze durch Verkrampfung der Kehlkopfmuskulatur. Führt zu akuter Atemwegsobstruktion mit Stridor oder kompletter Stille; sofortiges Management erforderlich.
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Reflektorischer Stimmlippenverschluss – typisch bei Ein- oder Ausleitung.

Symptome: Stridor, fehlende VentilationVentilation
Ventilation bezeichnet die Belüftung der Lunge, entweder spontan oder maschinell über ein Beatmungsgerät. Sie stellt den Gasaustausch sicher und ist zentrales Element der Anästhesie und Intensivmedizin.
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, ZyanoseZyanose
Zyanose ist eine bläuliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten durch verminderten Sauerstoffgehalt des Blutes. Sie ist ein spätes Warnzeichen schwerer Hypoxie und erfordert sofortige Abklärung von Atemwegs- und Kreislaufproblemen.
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Therapie: CPAP, Vertiefung der NarkoseNarkose
Zustand aus bewusstseinsverlustbedingter Schmerzfreiheit, Amnesie und Reflexdämpfung bis -losigkeit, meist mit kontrollierter Atemwegssicherung. Voraussetzung für die Durchführung größerer chirurgischer Eingriffe.
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, ggf. SuccinylcholinSuccinylcholin
Suxamethonium, auch bekannt als Succinylcholin, ist ein depolarisierendes Muskelrelaxans mit sehr schnellem Wirkungseintritt und kurzer Wirkdauer. Es wird hauptsächlich für die Blitzintubation verwendet.
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➡️ Weiterlesen: Laryngospasmus erkennen und behandeln

BronchospasmusBronchospasmus
Bronchospasmus ist eine Verengung der Bronchien durch Kontraktion der Muskulatur. Er äußert sich durch Stridor, erhöhten Atemwegsdruck und Abfall der Sättigung.
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Plötzliche, ausgeprägte Atemwegsobstruktion.

Symptome: Giemen, hoher AtemwegsdruckBeatmungsdruck
Der Beatmungsdruck ist der Druck, mit dem Luft in die Lunge eingebracht wird. Zu hohe Drücke können Baro- oder Volutrauma verursachen, zu niedrige Drücke führen zu Atelektasen.
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, HypoxieHypoxie
Hypoxie beschreibt einen Sauerstoffmangel im Gewebe, der trotz normaler oder erniedrigter Blutwerte auftreten kann. Sie gefährdet besonders Gehirn, Herz und Niere und zeigt sich klinisch unter anderem durch Unruhe, Tachykardie und Bewusstseinsstörungen.
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Therapie: Beta-2-Mimetika, tiefe NarkoseNarkose
Zustand aus bewusstseinsverlustbedingter Schmerzfreiheit, Amnesie und Reflexdämpfung bis -losigkeit, meist mit kontrollierter Atemwegssicherung. Voraussetzung für die Durchführung größerer chirurgischer Eingriffe.
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, KetaminKetamin
Ketamin ist ein dissoziatives Anästhetikum mit analgetischer und psychotroper Wirkung. Es wird zur Narkoseeinleitung, Analgosedierung und Schmerztherapie eingesetzt. S-Ketamin (Esketamin) ist das pharmakologisch aktivere Enantiomer des Ketamins mit höherer Potenz und geringeren Nebenwirkungen. Beide Formen finden in der Anästhesie, Notfall- und Schmerzmedizin Anwendung.
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, AdrenalinAdrenalin
Katecholamin mit starker Wirkung an alpha- und beta-Rezeptoren, das Herzfrequenz, Kontraktilität und Blutdruck steigert. In der Anästhesie wird es u. a. in der Reanimation, bei anaphylaktischem Schock oder als Zusatz zu Lokalanästhetika eingesetzt, muss aber aufgrund arrhythmogener und ischämiefördernder Effekte streng dosiert werden.
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➡️ Weiterlesen: Bronchospasmus im OP

Intraoperative Wachheit (AwarenessAwareness unter Narkose
Awareness unter Narkose bezeichnet das unerwünschte Wachsein oder Miterleben von OP-Situationen trotz vermeintlich ausreichender Allgemeinanästhesie. Sie ist selten, kann aber zu schweren psychischen Folgen führen und macht sorgfältige Narkosesteuerung, Dosisanpassung und ggf. Hirnfunktionsmonitoring notwendig.
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)

Unbeabsichtigtes Bewusstsein während einer AllgemeinanästhesieAllgemeinanästhesie
Die Allgemeinanästhesie ist ein reversibler Zustand, der durch Medikamente gezielt herbeigeführt wird. Sie umfasst Bewusstlosigkeit, Schmerzfreiheit (Analgesie), Amnesie und Reflexdämpfung. Das zentrale Nervensystem wird kontrolliert ausgeschaltet, um operative Eingriffe ohne Belastung für den Patienten zu ermöglichen. Die Beatmung erfolgt meist kontrolliert.
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Ursachen: Unterdosierung, Pumpenfehler, hoher Bedarf.
Therapie: NarkosetiefeNarkosetiefe
Grad der Bewusstseinsdämpfung und Analgesie unter Anästhetika. Wird klinisch (z. B. Reflexe, Puls, Blutdruck) und technisch (z. B. BIS) überwacht, um Unter- oder Überdosierung und intraoperative Wachheit zu vermeiden.
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prüfen, EEGEEG
Das EEG misst die elektrische Aktivität des Gehirns über Elektroden an der Kopfhaut. In der Anästhesie dient es zur Einschätzung von Bewusstseins- oder Krampfaktivität sowie zur Überwachung der Narkosetiefe.
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-MonitoringMonitoring
Kontinuierliche Überwachung physiologischer Parameter wie EKG, Blutdruck, SpO₂, Atemfrequenz, Kapnographie und Temperatur während Anästhesie oder Intensivtherapie, um kritische Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
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, psychologisches Debriefing.

➡️ Weiterlesen: Awareness vermeiden und versorgen

Maligne HyperthermieMaligne Hyperthermie
Seltene, erblich bedingte, lebensbedrohliche Reaktion auf volatile Anästhetika und Succinylcholin. Typisch sind rascher CO₂-Anstieg, Tachykardie, Rigor, Temperaturanstieg und Hyperkaliämie. Therapie: Trigger stoppen, Dantrolen, intensives Monitoring.
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(MH)

Seltene, hochkritische Stoffwechselentgleisung nach volatilen Anästhetika oder SuccinylcholinSuccinylcholin
Suxamethonium, auch bekannt als Succinylcholin, ist ein depolarisierendes Muskelrelaxans mit sehr schnellem Wirkungseintritt und kurzer Wirkdauer. Es wird hauptsächlich für die Blitzintubation verwendet.
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Symptome: Rascher CO₂-Anstieg, Rigidität, Hyperthermie, Rhabdomyolyse.
Therapie: Sofort DantrolenDantrolen
Dantrolen ist ein peripher wirkendes Muskelrelaxans, das die Kalziumfreisetzung aus dem sarkoplasmatischen Retikulum hemmt. Es ist das spezifische Antidot bei maligner Hyperthermie und muss bei Verdacht auf eine solche Krise sofort in hoher Dosierung gegeben werden; zusätzlich sind Kühlung, Kreislaufstabilisierung und Intensivüberwachung erforderlich.
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, Trigger stoppen, Kühlung, Organunterstützung.

➡️ Weiterlesen: Maligne Hyperthermie – Notfallmanagement

LASTLokalanästhetika-Intoxikation
Systemische Toxizität nach Überdosierung oder intravasaler Injektion von Lokalanästhetika. Symptome: metallischer Geschmack, Tinnitus, Krämpfe, Arrhythmien, Kreislaufstillstand. Therapie: Lipidrescue.
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– Local Anesthetic Systemic Toxicity

Unerwünschte systemische Wirkung von Lokalanästhetika.

Symptome:
– frühe neurologische Zeichen (periorale Taubheit, metallischer Geschmack)
– Krampfanfälle
– Arrhythmien bis KreislaufstillstandKreislaufstillstand
Beim Kreislaufstillstand kommt es zu einem abrupten Ausfall der Blutzirkulation. Er ist lebensbedrohlich und erfordert sofortige Reanimation nach aktuellen Leitlinien.
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Therapie: 20% Lipidemulsion, Krampfschutz, modifizierter ALSALS
Erweiterte Reanimationsmaßnahmen nach Leitlinie (Advanced Life Support) umfassen strukturiertes Vorgehen bei Kreislaufstillstand mit hochwertiger Herzdruckmassage, frühzeitiger Defibrillation, Atemwegssicherung und medikamentöser Therapie. Zudem gehören die Suche nach reversiblen Ursachen (4H/4T) und die Versorgung nach ROSC zum Konzept.
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-Algorithmus.

➡️ Weiterlesen: LAST – Erkennen und behandeln

Bradykardie, Tachykardie und Arrhythmien

Kardiale Rhythmusstörungen können harmlos oder hochkritisch sein.

Ursachen: HypoxieHypoxie
Hypoxie beschreibt einen Sauerstoffmangel im Gewebe, der trotz normaler oder erniedrigter Blutwerte auftreten kann. Sie gefährdet besonders Gehirn, Herz und Niere und zeigt sich klinisch unter anderem durch Unruhe, Tachykardie und Bewusstseinsstörungen.
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, Vagusreiz, Elektrolytstörungen, Medikamente.

➡️ Weiterlesen: Rhythmusstörungen während der AnästhesieKreissystem
Im Anästhesiekreissystem wird das Atemgas rückgeführt, gefiltert und mit frischem Gas ergänzt. Es ermöglicht effiziente Inhalationsanästhesie, CO₂-Elimination über den Kalkabsorber und Einstellung der Narkosegase.
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Difficult Airway & CICO (Can’t intubate, can’t oxygenate)

Einer der gefürchtetsten Zwischenfälle.

Therapieprinzip: Striktes Airway-Algorithmus-Vorgehen.

➡️ Weiterlesen: AtemwegsmanagementAtemwegsmanagement
Atemwegsmanagement umfasst alle Maßnahmen zur Sicherung und Aufrechterhaltung eines freien und suffizienten Atemwegs, von einfachen Lagerungs- und Maskentechniken bis zur endotrachealen Intubation oder invasiven Notfallzugängen. Es ist eine Kernkompetenz der Anästhesie und entscheidend für die Patientensicherheit.
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& CICO-Strategien

Akute Blutung und Massivblutung

Plötzliche, unerwartete Blutverluste oder massive chirurgische Komplikationen.

Therapie:
– Massivtransfusionsprotokoll
– Calcium-Management
– Coagulopathie-Management

➡️ Weiterlesen: Massivblutung – Algorithmus & MTP

Elektrolytstörungen (Hyperkaliämie, Hypokaliämie, Hyponatriämie)

Können akut lebensbedrohlich sein, v. a. im Kontext großer Operationen oder Niereninsuffizienz.

➡️ Weiterlesen: Elektrolytstörungen im perioperativen Setting

CO₂-EmbolieEmbolie
Plötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Embolus, kann lebensbedrohlich sein. Relevant bei Thrombose und Anästhesie.
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(v. a. bei Laparoskopie)

Symptome: Plötzlicher EtCO₂-Abfall, hämodynamische Instabilität.

➡️ Weiterlesen: CO₂-Embolie – Erkennen und Handeln

Luftembolie / Gasembolie

Gefürchtet bei neurochirurgischen und orthopädischen Eingriffen oder ZVKZentraler Venenkatheter
Ein zentraler Venenkatheter (ZVK) ist ein Katheter, der in eine große zentrale Vene (meist V. jugularis interna, V. subclavia oder V. femoralis) vorgeschoben wird. Er dient zur Volumengabe, Katecholamintherapie, Messung des zentralvenösen Drucks und zur Blutentnahme, birgt aber Risiken wie Infektion, Thrombose und Pneumothorax.
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-Anlagen.

➡️ Weiterlesen: Luftembolie – Diagnostik und Therapie

Residualblockade / Postoperative Ateminsuffizienz

Unzureichende Rückbildung neuromuskulärer Blockade.

➡️ Weiterlesen: Residualblockade & Ateminsuffizienz verhindern

Postoperative Krampfanfälle

Häufig durch Hypoxie, Hyponatriämie oder Lokalanästhetika verursacht.

➡️ Weiterlesen: Krampfanfälle im perioperativen Bereich

Herzkreislaufstillstand im OP

Selten, aber extrem anspruchsvoll – mit speziellen Besonderheiten (z. B. BeatmungVentilation
Ventilation bezeichnet die Belüftung der Lunge, entweder spontan oder maschinell über ein Beatmungsgerät. Sie stellt den Gasaustausch sicher und ist zentrales Element der Anästhesie und Intensivmedizin.
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, Chirurgie, LagerungLagerung
Gezielte Positionierung des Patienten zur Optimierung des OP-Zugangs und zur Vermeidung von Nervenschäden, Druckstellen, Atem- oder Kreislaufproblemen. Polsterung, Neutralstellung und Hautschutz sind essenziell.
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).

➡️ Weiterlesen: ACLS im OP – Besonderheiten und Algorithmen

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