Schlagwort: Spinalanästhesie

ATA LA Daten

Lokalanästhetika im Vergleich

Lokalanästhetika wirken nicht alle gleich: Sie unterscheiden sich deutlich in Wirkungseintritt, Wirkdauer, Potenz und Nebenwirkungsprofil. Der Artikel gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten Substanzen – von kurzen, schnell wirksamen Mitteln wie Lidocain bis hin zu lang anhaltenden Präparaten wie Bupivacain oder Ropivacain. Eine übersichtliche Tabelle zeigt, welches Lokalanästhetikum sich für welche Regionalanästhesie am besten eignet und welche Besonderheiten in der klinischen Anwendung zu beachten sind.

Cc spinalanaesthesie

Spinalanästhesie / Subarachnoidalblock (SPA/SAB)

Die Spinalanästhesie ist ein zentrales neuro-axiales Anästhesieverfahren, das durch Injektion eines Lokalanästhetikums in den Subarachnoidalraum eine schnelle, zuverlässige und segmentale Blockade sensorischer, motorischer und vegetativer Fasern erzeugt. Sie ist in der Orthopädie, Geburtshilfe, Urologie und Allgemeinchirurgie fest etabliert und stellt eine schonende Alternative zur Allgemeinanästhesie dar – insbesondere bei multimorbiden oder geriatrischen Patienten.

Uebersicht anaesthesieverfa

Übersicht Anästhesieverfahren

Die Anästhesie ist ein zentraler Bestandteil operativer und interventioneller Medizin. Sie ermöglicht durch Schmerzausschaltung, Bewusstseinskontrolle und gegebenenfalls Muskelrelaxation die Durchführung chirurgischer Eingriffe sowie diagnostischer oder therapeutischer Prozeduren, ohne dass der Patient Schmerzen empfindet oder bei Bewusstsein ist. Es existieren verschiedene Anästhesieverfahren, die individuell auf den Patienten, die geplante Intervention und den klinischen Kontext abgestimmt werden. […]

Artikelbild: Anästhesie

Die Geschichte der Anästhesie: Von den Ursprüngen bis zur Moderne

Prähistorische und antike Methoden der Schmerzlinderung Die Suche nach Möglichkeiten, Schmerzen zu lindern und Bewusstsein zu beeinflussen, reicht bis in die Anfänge der menschlichen Zivilisation zurück. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass bereits in der Steinzeit Trepanationen (Schädelöffnungen) durchgeführt wurden. Möglicherweise kamen damals pflanzliche Betäubungsmittel oder berauschende Getränke zum Einsatz. Im Alten Ägypten, etwa 3000 v. Chr., […]