Schlagwort: Patientensicherheit

Ata leitlinie haemodynmon

 S3-Leitlinie „Perioperative Versorgung herzchirurgischer Patienten“

Akute Herausforderungen in der perioperativen Versorgung herzchirurgischer Patient:innen ergeben sich vor allem durch komplexe kardiale und hämodynamische Besonderheiten. Eine leitliniengerechte Überwachung und Behandlung des Herz-Kreislauf-Systems ist entscheidend für die Patientensicherheit und das therapeutische Outcome. Fehlerhafte oder unzureichende Überwachung kann schwere Komplikationen wie Organversagen, Arrhythmien oder Kreislaufkollaps verursachen und die Genesung verzögern.

Pressure ulcer points.svg

<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pressure_ulcer_points.svg">Jmarchn</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons

Dekubitus und Dekubitus-Prophylaxe

Der Dekubitus ist eine schwerwiegende Komplikation, die vor allem bei immobilen Patienten auftritt. Die Prävention ist entscheidend und umfasst Maßnahmen wie regelmäßige Umlagerung, Einsatz von druckverteilenden Matratzen und sorgfältige Hautpflege. Im OP-Bereich sind spezielle Maßnahmen erforderlich, um das erhöhte Risiko zu minimieren. Die Behandlung von Dekubiti ist komplex und erfordert eine multidisziplinäre Herangehensweise

Uebersicht anaesthesieverfa

Übersicht Anästhesieverfahren

Die Anästhesie ist ein zentraler Bestandteil operativer und interventioneller Medizin. Sie ermöglicht durch Schmerzausschaltung, Bewusstseinskontrolle und gegebenenfalls Muskelrelaxation die Durchführung chirurgischer Eingriffe sowie diagnostischer oder therapeutischer Prozeduren, ohne dass der Patient Schmerzen empfindet oder bei Bewusstsein ist. Es existieren verschiedene Anästhesieverfahren, die individuell auf den Patienten, die geplante Intervention und den klinischen Kontext abgestimmt werden. […]

Artikelbild: Anästhesie

Die Geschichte der Anästhesie: Von den Ursprüngen bis zur Moderne

Prähistorische und antike Methoden der Schmerzlinderung Die Suche nach Möglichkeiten, Schmerzen zu lindern und Bewusstsein zu beeinflussen, reicht bis in die Anfänge der menschlichen Zivilisation zurück. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass bereits in der Steinzeit Trepanationen (Schädelöffnungen) durchgeführt wurden. Möglicherweise kamen damals pflanzliche Betäubungsmittel oder berauschende Getränke zum Einsatz. Im Alten Ägypten, etwa 3000 v. Chr., […]