Maligne Hyperthermie (MH)
Die maligne Hyperthermie (MH) ist eine pharmakogenetische Störung der Skelettmuskulatur, die durch bestimmte Trigger (z. B. volatile Inhalationsanästhetika oder Succinylcholin) ausgelöst wird. Sie führt zu einer massiven intrazellulären Kalziumfreisetzung und in der Folge zu unkontrollierbarer Muskelkontraktion und Hypermetabolismus. Somit stellt die MH eine seltene, aber äußerst gefährliche Notfallsituation dar, bei der rasches Erkennen und Handeln über Leben und Tod entscheiden kann.
