Schlagwort: Inhalationsanästhetika

Maligne Hyperthermie

Maligne Hyperthermie (MH)

Die maligne Hyperthermie (MH) ist eine pharmakogenetische Störung der Skelettmuskulatur, die durch bestimmte Trigger (z. B. volatile Inhalationsanästhetika oder Succinylcholin) ausgelöst wird. Sie führt zu einer massiven intrazellulären Kalziumfreisetzung und in der Folge zu unkontrollierbarer Muskelkontraktion und Hypermetabolismus. Somit stellt die MH eine seltene, aber äußerst gefährliche Notfallsituation dar, bei der rasches Erkennen und Handeln über Leben und Tod entscheiden kann.

Artikel

Balancierte Anästhesie

Einleitung Die balancierte Anästhesie ist ein etabliertes Anästhesieverfahren, das durch die Kombination verschiedener intravenöser und inhalativer Wirkstoffe eine gezielte Steuerung von Hypnose, Analgesie, Amnesie und Muskelrelaxation ermöglicht. Ziel ist eine stabile, kontrollierbare Anästhesietiefe mit reduzierter Nebenwirkungsrate. Das Verfahren wird in der klinischen Praxis routinemäßig bei einer Vielzahl chirurgischer Eingriffe eingesetzt. Definition und Grundprinzip Die balancierte […]