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Bild: Rapid Sequence Induction

Bildausschnitt: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:McGrath_Intubation_Device.jpg">Allurimd</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons

UPDATE! Rapid Sequence Induction (RSI)

Die Rapid Sequence Induction (RSI) ist eine spezielle Form der Narkoseeinleitung, die bei erhöhtem Aspirationsrisiko oder in Notfallsituationen angewendet wird. Ziel ist eine rasche, kontrollierte Atemwegssicherung ohne Zwischenbeatmung, um das Risiko einer Aspiration zu minimieren. RSI ist ein standardisiertes Hochrisikoverfahren und erfordert eine strukturierte Vorbereitung und Durchführung. Die RSI wurde früher auch als „Ileus-Einleitung“ bezeichnet und ist auch unter Begriffen wie „Crash-Induktion“ oder „Blitzeinleitung“ bekannt, insbesondere im notfallmedizinischen Kontext.

Pressure ulcer points.svg

<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pressure_ulcer_points.svg">Jmarchn</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons

Dekubitus und Dekubitus-Prophylaxe

Der Dekubitus ist eine schwerwiegende Komplikation, die vor allem bei immobilen Patienten auftritt. Die Prävention ist entscheidend und umfasst Maßnahmen wie regelmäßige Umlagerung, Einsatz von druckverteilenden Matratzen und sorgfältige Hautpflege. Im OP-Bereich sind spezielle Maßnahmen erforderlich, um das erhöhte Risiko zu minimieren. Die Behandlung von Dekubiti ist komplex und erfordert eine multidisziplinäre Herangehensweise

Aspirationspneumonie

Aspiration und Aspirations-Prophylaxe

Als Aspiration wird das Eindringen fester oder flüssiger Substanzen in die Atemwege bezeichnet, was zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann. Besonders gefährdet sind Patientengruppen mit eingeschränkten Schutzreflexen. Dazu zählen neben Patienten im OP auch ältere und bettlägerige Personen oder solche mit neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Schlaganfall. Generell haben alle Patienten, bei denen die Indikation für eine RSI vorliegt, ein hohes Aspirationsrisiko. Daher ist die Abfrage einer Refluxkrankheit (GERD) und Sodbrennen präoperativ obligatorisch.