Überwachungseinheit
Eine Überwachungseinheit ist ein technisch ausgestatteter Bereich im OP, AufwachraumAufwachraum
Der Aufwachraum ist der Bereich, in dem Patienten nach Anästhesie und Operation überwacht werden, bis sie wieder ausreichend stabil sind. Hier werden Atmung, Kreislauf, Schmerzen, Übelkeit und Wundverhältnisse kontrolliert und bei Bedarf behandelt, bevor der Patient auf Station zurückkehrt.
[Zum Glossareintrag] oder auf der IntensivstationIntensivmedizin
Die Intensivmedizin befasst sich mit der Diagnostik und Therapie lebensbedrohlich erkrankter Patienten. Sie umfasst erweitertes Monitoring, Organersatzverfahren wie Beatmung oder Dialyse sowie ein interdisziplinäres Management zur Stabilisierung und Rehabilitation.
[Zum Glossareintrag], in dem Patienten kontinuierlich mittels MonitoringMonitoring
Kontinuierliche Überwachung physiologischer Parameter wie EKG, Blutdruck, SpO₂, Atemfrequenz, Kapnographie und Temperatur während Anästhesie oder Intensivtherapie, um kritische Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
[Zum Glossareintrag] überwacht werden. Typische Parameter sind EKGEKG
Das Elektrokardiogramm (EKG) registriert die elektrische Herzaktivität und dient der Erkennung von Rhythmusstörungen, Ischämien und Leitungsstörungen. Es ist ein Standardmonitor im OP.
[Zum Glossareintrag], BlutdruckBlutdruck
Blutdruck ist der Druck des Blutes in den Arterien. In der Anästhesie ist die kontinuierliche Überwachung entscheidend, um Hypo- oder Hypertonie rechtzeitig zu erkennen.
[Zum Glossareintrag], SpO₂ und AtemfrequenzAtemfrequenz
Die Atemfrequenz gibt an, wie viele Atemzüge pro Minute durchgeführt werden. Sie ist ein wichtiger Vitalparameter, der Hinweise auf Schmerz, Angst, metabolische Störungen oder respiratorische Insuffizienz geben kann und in Narkose sowohl spontan als auch maschinell gesteuert sein kann.
[Zum Glossareintrag].
