Totraumventilation
Totraumventilation ist der Anteil der VentilationVentilation
Ventilation bezeichnet die Belüftung der Lunge, entweder spontan oder maschinell über ein Beatmungsgerät. Sie stellt den Gasaustausch sicher und ist zentrales Element der Anästhesie und Intensivmedizin.
[Zum Glossareintrag], der ohne GasaustauschGasaustausch
Der Gasaustausch beschreibt in den Alveolen die Aufnahme von Sauerstoff in das Blut und die Abgabe von Kohlendioxid. Er hängt von Ventilation, Perfusion und Diffusion ab und ist ein wesentlicher Parameter der respiratorischen Funktion.
[Zum Glossareintrag] bleibt. Sie setzt sich aus anatomischem und funktionellem TotraumTotraum
Totraum bezeichnet die Anteile des Atemsystems, in denen kein Gasaustausch stattfindet (z. B. Mundhöhle, Trachea, Bronchien). Ein vergrößerter Totraum beeinflusst die Effektivität der Ventilation und muss bei Beatmungseinstellungen berücksichtigt werden.
[Zum Glossareintrag] zusammen und steigt z. B. bei Lungenembolien oder stark erhöhtem AtemzugvolumenAtemzugvolumen
Das Atemzugvolumen entspricht dem Atemhubvolumen, also der Luftmenge pro Atemzug. In der Beatmungstherapie wird es interindividuell nach Idealgewicht und Lungenerkrankung angepasst, um adäquate Ventilation bei minimalem Lungenschaden zu erreichen.
[Zum Glossareintrag].
