Tiefe Sedierung

Bei tiefer SedierungSedierung
Sedierung bezeichnet die medikamentöse Dämpfung des zentralen Nervensystems, bei der der Patient beruhigt ist, aber je nach Tiefe ansprechbar bleiben kann. Ziele sind Angst- und Stressreduktion sowie bessere Toleranz von Eingriffen. Sie erfordert angepasstes Monitoring und Airway-Management.
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reagiert der Patient nur auf wiederholte oder kräftige Schmerzreize, Schutzreflexe und SpontanatmungSpontanatmung
Spontanatmung ist die vom Patienten eigenständig erzeugte Atmung im Gegensatz zur vollständig kontrollierten maschinellen Beatmung. Sie kann unterstützt oder entlastet werden, z. B. durch Druckunterstützung.
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können eingeschränkt sein. Ein sicheres Airway-ManagementSicherungsmaßnahmen
Sicherungsmaßnahmen umfassen alle Schritte zur Gewährleistung freier Atemwege, z. B. adäquate Positionierung, Maskenbeatmung, Anlage von Tuben oder supraglottischen Atemwegshilfen sowie Absaugen von Sekret.
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und engmaschiges MonitoringMonitoring
Kontinuierliche Überwachung physiologischer Parameter wie EKG, Blutdruck, SpO₂, Atemfrequenz, Kapnographie und Temperatur während Anästhesie oder Intensivtherapie, um kritische Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
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sind erforderlich.