Sectio – Spinalanästhesie
Bei der Sectio caesarea ist die SpinalanästhesieIntrathekalblockade
Die Intrathekalblockade ist die Injektion eines Lokalanästhetikums in den Subarachnoidalraum mit direktem Kontakt zum Liquor. Sie führt zu einer schnellen und dichten Blockade sensibler und motorischer Nerven und entspricht der klassischen Spinalanästhesie mit begrenzter Wirkdauer.
[Zum Glossareintrag] ein Standardverfahren. Ein hyperbares LokalanästhetikumLokalanästhetikum
Medikament zur reversiblen Blockade von Natriumkanälen und damit der Nervenleitung. Vertreter: Lidocain, Bupivacain, Ropivacain. Einsatz in Infiltrations-, Leitungs- und Regionalanästhesie.
[Zum Glossareintrag] wird intrathekal injiziert, ggf. mit Opioidzusatz, um eine rasche und dichte Blockade bis etwa Th4 zu erreichen. Fetale Sicherheit, mütterliche HämodynamikHämodynamik
Hämodynamik beschreibt die Strömungsverhältnisse des Blutes im Kreislauf, insbesondere Blutdruck, Herzzeitvolumen und Gefäßwiderstand. Sie ist Grundlage für das Verständnis von Schock, Volumentherapie und Katecholaminsteuerung in Anästhesie und Intensivmedizin.
[Zum Glossareintrag] und PONV-ProphylaxePONV-Prophylaxe
Die PONV-Prophylaxe umfasst standardisierte Maßnahmen zur Verringerung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen: Risikostratifikation, Auswahl wenig emetogener Anästhesieverfahren und die Kombination unterschiedlicher Antiemetika.
[Zum Glossareintrag] sind besonders zu beachten.
