Patient-Controlled Analgesia

Bei der Patient-Controlled Analgesia (PCAPCA
PCA (patientenkontrollierte Analgesie) ist ein Verfahren der Schmerztherapie, bei dem der Patient selbst über eine Pumpe Analgetika in vorgegebenen Dosen abrufen kann. Sperrzeiten verhindern Überdosierungen, Ziel ist eine möglichst individuelle und effektive Schmerzkontrolle.
[Zum Glossareintrag]
) kann der Patient selbst über eine programmierte Pumpe AnalgetikaAnalgetika
Analgetika sind Medikamente zur Behandlung von Schmerzen, die je nach Wirkmechanismus in Nicht-Opioid-Analgetika, Opioide und Koanalgetika unterteilt werden. In der Anästhesie werden sie zur intra- und postoperativen Schmerztherapie eingesetzt und häufig im multimodalen Konzept kombiniert, um Nebenwirkungen zu minimieren.
[Zum Glossareintrag]
, meist OpioideOpioide
Opioide Analgetika spielen eine zentrale Rolle in der modernen Anästhesie und perioperativen Schmerztherapie. Als potente Schmerzmittel entfalten sie ihre Wirkung primär über die Bindung an Opioidrezeptoren, insbesondere μ-Rezeptoren, im zentralen Nervensystem.
[Zum Glossareintrag]
, in festgelegten Dosen und mit Sperrzeiten applizieren. Ziel ist eine bedarfsgerechte SchmerztherapieSchmerztherapie
Schmerztherapie umfasst alle Maßnahmen zur Linderung akuter und chronischer Schmerzen, z. B. systemische Analgetika, Regionalanästhesie, PCA und nicht-medikamentöse Verfahren. Im perioperativen Setting steht die multimodale Analgesie im Vordergrund.
[Zum Glossareintrag]
mit hoher Patientenzufriedenheit und kontrolliertem Nebenwirkungsprofil.