Neostigmin
Indirektes Parasympathomimetikum und Acetylcholinesterase-Hemmer zur Antagonisierung nicht-depolarisierender MuskelrelaxanzienMuskelrelaxanzien
Gruppe von Medikamenten, die die neuromuskuläre Erregungsübertragung blockieren, um eine Erschlaffung der Skelettmuskulatur zu erzielen. Unterteilt in depolarisierende (z. B. Succinylcholin) und nicht-depolarisierende Substanzen (z. B. Rocuronium).
[Zum Glossareintrag]. Wird meist mit einem AnticholinergikumAnticholinergikum
Anticholinergika blockieren muskarinerge Acetylcholinrezeptoren und vermindern so parasympathische Effekte. In der Anästhesie werden sie z. B. zur Behandlung von Bradykardien, zur Sekretreduktion oder in Kombination mit Cholinesterasehemmern zur Relaxansantagonisierung eingesetzt.
[Zum Glossareintrag] kombiniert, um muskarinische Nebenwirkungen (Bradykardie, Sekretanstieg) zu begrenzen.
