Hämodynamische Instabilität
Hämodynamische Instabilität bezeichnet einen Zustand mit unzureichender Kreislaufleistung, zum Beispiel HypotonieHypotonie
Hypotonie bezeichnet einen pathologisch niedrigen Blutdruck mit Risiko für unzureichende Organperfusion. Unter Anästhesie tritt sie häufig durch Vasodilatation, Blutverlust oder Medikamentenwirkung auf und wird mit Volumen, Vasopressoren oder Anpassung der Anästhesietiefe behandelt.
[Zum Glossareintrag], Tachykardie oder Zeichen der Organminderdurchblutung. Sie erfordert rasche Ursachenklärung wie Blutung, Sepsis oder Rhythmusstörung und eine zielgerichtete Therapie mit Volumen, VasopressorenVasopressoren
Vasopressoren sind kreislaufaktive Medikamente, die über Vasokonstriktion den Blutdruck steigern. Typische Vertreter sind Noradrenalin, Adrenalin und Phenylephrin. Sie werden zur Behandlung von Hypotonie, z. B. nach Spinalanästhesie oder bei septischem Schock, eingesetzt und erfordern engmaschiges Monitoring.
[Zum Glossareintrag] oder Inotropika.
