Glycopyrronium
Glycopyrronium ist ein peripher wirksames AnticholinergikumAnticholinergikum
Anticholinergika blockieren muskarinerge Acetylcholinrezeptoren und vermindern so parasympathische Effekte. In der Anästhesie werden sie z. B. zur Behandlung von Bradykardien, zur Sekretreduktion oder in Kombination mit Cholinesterasehemmern zur Relaxansantagonisierung eingesetzt.
[Zum Glossareintrag], eingesetzt zur Sekretreduktion und zur Antagonisierung muskarinerger Effekte bei der Aufhebung von MuskelrelaxanzienMuskelrelaxanzien
Gruppe von Medikamenten, die die neuromuskuläre Erregungsübertragung blockieren, um eine Erschlaffung der Skelettmuskulatur zu erzielen. Unterteilt in depolarisierende (z. B. Succinylcholin) und nicht-depolarisierende Substanzen (z. B. Rocuronium).
[Zum Glossareintrag]. Es verursacht weniger ZNSZentralnervensystem
Das Zentralnervensystem (ZNS) umfasst Gehirn und Rückenmark. Es ist Hauptangriffspunkt vieler Anästhetika und Analgetika und steuert Bewusstsein, Schmerzempfinden sowie lebenswichtige Reflexe.
[Zum Glossareintrag]‑Nebenwirkungen als AtropinAtropin
Atropin ist ein Anticholinergikum, das muskarinerge Acetylcholinrezeptoren blockiert und dadurch Herzfrequenz und AV-Überleitung steigert. In der Anästhesie wird es vor allem zur Behandlung bradykarder Rhythmusstörungen und gelegentlich zur Sekretreduktion eingesetzt.
[Zum Glossareintrag].
