Gasmonitor

Ein Gasmonitor misst kontinuierlich inspiratorische und exspiratorische Gaskonzentrationen wie O₂, CO₂ und volatile AnästhetikaInhalationsanästhetika
Inhalationsanästhetika wirken auf verschiedene Zielstrukturen im Zentralnervensystem. Sie beeinflussen vermutlich GABA-, Glycin-, Glutamat- und NMDA-Rezeptoren im ZNS. Dies führt zu hypnotischen, analgetischen, muskelrelaxierenden und reflexdämpfenden Effekten.
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. Er ermöglicht die ÜberwachungMonitoring
Kontinuierliche Überwachung physiologischer Parameter wie EKG, Blutdruck, SpO₂, Atemfrequenz, Kapnographie und Temperatur während Anästhesie oder Intensivtherapie, um kritische Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
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von MACMAC
MAC (Minimal Alveolar Concentration) ist die alveoläre Konzentration eines Inhalationsanästhetikums, bei der 50 % der Patienten auf einen definierten Schmerzreiz nicht mehr reagieren. Sie dient als Maß für die Potenz und Vergleichbarkeit volatiler Anästhetika.
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, endtidalem CO₂ und NarkosetiefeNarkosetiefe
Grad der Bewusstseinsdämpfung und Analgesie unter Anästhetika. Wird klinisch (z. B. Reflexe, Puls, Blutdruck) und technisch (z. B. BIS) überwacht, um Unter- oder Überdosierung und intraoperative Wachheit zu vermeiden.
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und ist Standard in der AnästhesieKreissystem
Im Anästhesiekreissystem wird das Atemgas rückgeführt, gefiltert und mit frischem Gas ergänzt. Es ermöglicht effiziente Inhalationsanästhesie, CO₂-Elimination über den Kalkabsorber und Einstellung der Narkosegase.
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