Direkte Laryngoskopie
Die direkte LaryngoskopieLaryngoskopie
Direkte instrumentelle Darstellung des Kehlkopfes zur Einführung eines Endotrachealtubus. Erfordert korrekte Positionierung, ausreichende Relaxation und Erfahrung.
[Zum Glossareintrag] ist das klassische Verfahren, bei dem mit einem Laryngoskopspatel Zunge und Epiglottis angehoben werden, um die Stimmritze direkt einzusehen. Sie ist die Standardtechnik zur trachealen IntubationIntubation
Intubation bezeichnet das Einführen eines Tubus in die Trachea zur Sicherung der Atemwege. Sie erfolgt meist unter direkter oder videounterstützter Laryngoskopie und ermöglicht kontrollierte Beatmung und Schutz vor Aspiration.
[Zum Glossareintrag], kann aber bei anatomisch schwierigem AtemwegAtemweg
Der Atemweg umfasst alle anatomischen Strukturen, durch die Luft von der Umgebung bis zu den Alveolen transportiert wird, also Nase, Mund, Rachen, Kehlkopf, Trachea und Bronchien. In der Anästhesie steht insbesondere die Sicherung des oberen Atemwegs im Mittelpunkt, um eine ausreichende Ventilation und Oxygenierung zu gewährleisten.
[Zum Glossareintrag] limitiert sein und wird dann durch VideolaryngoskopieVideolaryngoskopie
Unter Videolaryngoskopie versteht man die Intubation mit Hilfe eines Videolaryngoskops. Die indirekte Sicht auf die Stimmbänder über den Monitor verbessert die Darstellung bei ungünstigen anatomischen Verhältnissen.
[Zum Glossareintrag] oder alternative Verfahren ergänzt.
