Axillärer Plexusblock
Der axilläre Plexusblock ist eine Form der PlexusanästhesiePlexusanästhesie
Die Plexusanästhesie ist eine Form der Leitungsanästhesie, bei der ein ganzes Nervengeflecht (z. B. Plexus brachialis) mit Lokalanästhetikum blockiert wird. Ziel ist die komplette Schmerzausschaltung eines Versorgungsgebietes, z. B. eines Arms. Sie erfolgt oft ultraschallgestützt und eignet sich für Operationen an Schulter, Arm oder Hand.
[Zum Glossareintrag], bei der die Nerven des Plexus brachialisPlexus brachialis
Der Plexus brachialis ist das Armnervengeflecht, das Sensibilität und Motorik von Schulter, Arm und Hand versorgt. Er ist ein häufiges Ziel regionalanästhesiologischer Verfahren wie Interskalenär-, supraklavikulärer oder axillärer Blockaden.
[Zum Glossareintrag] in der Achselhöhle aufgesucht und mit LokalanästhetikumLokalanästhetikum
Medikament zur reversiblen Blockade von Natriumkanälen und damit der Nervenleitung. Vertreter: Lidocain, Bupivacain, Ropivacain. Einsatz in Infiltrations-, Leitungs- und Regionalanästhesie.
[Zum Glossareintrag] umspült werden. Er ermöglicht schmerzfreie Operationen an Unterarm und Hand und kann als Single-Shot oder mit Katheter durchgeführt werden.
