Augenchirurgische Anästhesie
Die augenchirurgische AnästhesieKreissystem
Im Anästhesiekreissystem wird das Atemgas rückgeführt, gefiltert und mit frischem Gas ergänzt. Es ermöglicht effiziente Inhalationsanästhesie, CO₂-Elimination über den Kalkabsorber und Einstellung der Narkosegase.
[Zum Glossareintrag] umfasst Narkosen und Regionalanästhesien bei Eingriffen am Auge, etwa Katarakt- oder Glaukomoperationen. Meist kommen topische oder regionale Techniken (Peri-/RetrobulbärblockRetrobulbärblock
Beim Retrobulbärblock wird Lokalanästhetikum in den Muskelkegel hinter dem Augapfel injiziert. Er führt zu Analgesie und Akinesie des Auges und wird v. a. bei ophthalmologischen Eingriffen wie Kataraktoperationen eingesetzt.
[Zum Glossareintrag]) in Kombination mit SedierungSedierung
Sedierung bezeichnet die medikamentöse Dämpfung des zentralen Nervensystems, bei der der Patient beruhigt ist, aber je nach Tiefe ansprechbar bleiben kann. Ziele sind Angst- und Stressreduktion sowie bessere Toleranz von Eingriffen. Sie erfordert angepasstes Monitoring und Airway-Management.
[Zum Glossareintrag] zum Einsatz; besondere Aufmerksamkeit gilt der intraokularen Drucklage, der LagerungLagerung
Gezielte Positionierung des Patienten zur Optimierung des OP-Zugangs und zur Vermeidung von Nervenschäden, Druckstellen, Atem- oder Kreislaufproblemen. Polsterung, Neutralstellung und Hautschutz sind essenziell.
[Zum Glossareintrag] und der Kommunikation mit dem wachen Patienten.
