Anästhesietiefe
Die Anästhesietiefe beschreibt den Grad der Bewusstseins- und Reflexdämpfung während einer NarkoseNarkose
Zustand aus bewusstseinsverlustbedingter Schmerzfreiheit, Amnesie und Reflexdämpfung bis -losigkeit, meist mit kontrollierter Atemwegssicherung. Voraussetzung für die Durchführung größerer chirurgischer Eingriffe.
[Zum Glossareintrag]. Sie kann klinisch (Pupillenreaktion, Bewegung, vegetative Zeichen) und mit Monitoringverfahren wie BIS oder EEGEEG
Das EEG misst die elektrische Aktivität des Gehirns über Elektroden an der Kopfhaut. In der Anästhesie dient es zur Einschätzung von Bewusstseins- oder Krampfaktivität sowie zur Überwachung der Narkosetiefe.
[Zum Glossareintrag]-basierten Indizes eingeschätzt werden, um AwarenessAwareness unter Narkose
Awareness unter Narkose bezeichnet das unerwünschte Wachsein oder Miterleben von OP-Situationen trotz vermeintlich ausreichender Allgemeinanästhesie. Sie ist selten, kann aber zu schweren psychischen Folgen führen und macht sorgfältige Narkosesteuerung, Dosisanpassung und ggf. Hirnfunktionsmonitoring notwendig.
[Zum Glossareintrag] und Überdosierung zu vermeiden.
